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DAS SCHMECKT NACH ME(E)HR

Fisch, nicht nur für Sushi, ist bekanntermaßen in der japanischen Küche eine ganz zentrale Zutat. Aber auch das „Gemüse” aus dem Ozean - die Algen - dürfen nicht fehlen. Wir verraten Euch, was man alles Tolles daraus zaubern kann!

Algen sind in der japanischen Küche ein echter Tausendsassa. Die getrockneten Blätter der Nori-Alge kommen traditionell beim Sushi zum Einsatz. Ob Maki oder Insight-Out, Nori gibt dem Sushi nicht nur die Form, sondern bereichert den Genuss auch mit ihrem typisch würzig-salzigen Geschmack. Übrigens ist Nori der Oberbegriff für rund 4.000 Rotalgen-Arten. Nahe Verwandte davon wachsen sogar bei uns in der Nordsee. Neben Nori gibt es andere Algenarten, die den Speiseplan bereichern. Dazu gehören Grünalgen wie Ulva, die wegen ihrer Blattform gerne als Salat verwendet werden. Inzwischen bei uns recht bekannt ist Wakame, eine Braunalge, die mit Reisessig und Sesam zu einem Salat zubereitet wird. Natürlich darf beim Dressing etwas Sojasauce nicht fehlen. Wakame wird oft mit Sushi genossen und ist ein essentieller Bestandteil des Klassikers Miso-Suppe. Getrocknet kommen Algen in vielen Gewürzmischungen vor, etwa dem Furikake, das gekochtem Reis mehr Geschmack spendiert. Und manch ein Veganer freut sich über etwas Fischaroma in seinen Gerichten auf pflanzlicher Basis.

Auch als herzhafte Snacks sind Algen in Japan sehr beliebt. Als Chips sind sie eine willkommene, fettarme, geschmackvolle Alternative. Und die schmeckt definitiv nach me(e)hr. Probiert’s mal!